Die Schülerinnen und Schüler der Keramik-AG erproben unterschiedliche Techniken und Verfahren bei der Herstellung von Gefäßen und Formen. Wie man hier sehen kann, haben sie sich inzwischen sogar an den Glasurbrand herangetraut.
Aus dem Schulleben

Im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung nimmt der Jg. 13 auch dieses Jahr wieder das Angebot der Universität Hannover wahr und besucht (heute) den Hochschulinformationstag.

Gleich zwei Schuljahrgänge des Gymnasiums Sottrum nehmen im Oktober sowie November unter der Leitung von Julia Hipp (Beratungslehrerin am Gymnasium) und Antje Klees (Schulsozialarbeiterin) und in Kooperation mit der Polizei Sottrum an Präventionsprogrammen teil.
Wir haben in den letzten Wochen nicht nur viele neue Schülerinnen und Schüler begrüßen dürfen, sondern auch neue Lehrkräfte!
Herzlich willkommen am Gymnasium Sottrum!


Erneut wurde dem Gymnasium Sottrum der offizielle Titel "Umweltschule in Europa" verliehen. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg vor den Toren Hamburgs wurde den Lehrkräften Frau Thormählen und Frau Kampe im September die Auszeichnung "Umweltschule in Europa" überreicht. Des Weiteren bot die Veranstaltung die Möglichkeit, auf dem "Markt der Möglichkeiten" die Schulprojekte zu präsentieren und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Im Rahmen einer zweijährigen Teilnahme am Projektzeitraum von 2022 bis 2024 wurden u.a. folgende Projekte realisiert:
- Biodiversität im Schulgarten fördern mit der Ansiedlung von Wildbienen und dem Bau von Igelhäusern
- Optimierung der Mülltrennung
- Installation von E-Ladesäulen auf dem Schulparkplatz
- Schulhofneugestaltung mit grünen Erholungsecken und nachhaltigen Sitzgelegenheiten
- Spendenlauf zur Unterstüzung der Organisation Ketaaketi
- Teilnahme an den Plastic-Pirates der Kieler Universität zur Ermittlung von Vermüllung der Fließgewässer
Das übergeordnete Ziel unsere Projekte ist die Verankerung des Themas "Nachhaltigkeit" im Unterricht und im Schulalltag, denn schon vor über 20 Jahren haben die Ärzte festgestellt: "Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt."

Die Projektgruppe „Die jüdische Familie Moses – Eine Spurensuche in Sottrum“ war eingeladen, am 10.08.2024 bei der Abschlussveranstaltung zur Rotenburger Erklärung einen Beitrag zu leisten. Sie schlugen anlässlich von 75 Jahren Grundgesetz gekonnt einen Bogen von dem Thema, für das sie im Frühjahr mit dem Otto-Wels-Preis für Demokratie 2024 ausgezeichnet worden war, zu Art. 3, Abs. 3 GG: (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Aus den historischen Erfahrungen der Ausgrenzung der jüdischen Familie Moses in Sottrum in der Zeit des Nationalsozialismus haben, darauf verwiesen die Abiturientinnen, die Mütter und Väter des Grundgesetzes die wichtige Konsequenz gezogen und für die 1949 neu zu gründenden Bundesrepublik Deutschland gleich zu Beginn der Verfassung festgelegt, dass niemand diskriminiert, benachteiligt oder verfolgt werden dürfe. In eindrucksvollen Statements erinnerten die Preisträgerinnen an diesen Anspruch unserer Verfassung; einer der Grundgedanken der Initiatorinnen und Initiatoren der Erklärung.
Eingerahmt von den anderen Präsentationen, den Preisträgerinnen und Preisträgern der Eichenschule Scheeßel, die die Kurzfassung eines Beitrags „Jugend debattiert“ darboten, Frau Pastorin Ulrich, Rotenburger Werke, Prof. Tom Schaberg mit einem Thomas Mann-Text, der Integrationsbeauftragten der Rotenburger Werke, formulierten die Schülerinnen des Gymnasiums Sottrum einen flammenden Appell, der Verantwortung der Verfassung gerecht zu werden: „Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes erscheint uns heute selbstverständlich. Er wird nicht in Frage gestellt.

Das „Ready for Life“-Projekt des 12. Jahrgangs am Gymnasium Sottrum hat auch in diesem Jahr gezeigt, wie wichtig praktische Lebenskompetenzen für junge Erwachsene sind. Vom 12. bis 14. Juni 2024 hatten die Schüler die Möglichkeit, an einer Reihe von Workshops teilzunehmen, die weit über den regulären Lehrplan hinausgehen.


























