
Wie zeichnet man eigentlich ein Gesicht? Dieser Frage ging die 9. Klasse im Kunstunterricht nach – und startete ganz bewusst mit dem freien Zeichnen. Ohne Vorgaben, ohne Hilfslinien, einfach ausprobieren.
Schnell wurde klar, dass Gesichter eigenen Regeln folgen: Augen sitzen meist in der Mitte des Kopfes, die Stirn ist oft kürzer gezeichnet als sie tatsächlich ist, und zwischen den Augen passt in der Regel genau ein weiteres Auge. Mit diesem Wissen wurden die Zeichnungen sicherer und natürlicher.
Ein besonderer Höhepunkt war die Arbeit mit der Fingerprint-Technik nach Chuck Close. Aus Fingerabdrücken entstanden Portraits, die aus der Nähe fast abstrakt wirken und aus der Distanz erstaunlich lebendig werden. Der Vergleich zwischen Anfang und Ende zeigt eindrucksvoll, wie groß die Entwicklung nach einem Halbjahr ist. Toll gemacht, liebe 9. Klasse!































