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Lang ist es nicht mehr hin, dann kommen sie in den „Abistress". Jetzt konnten die Zwölfer dafür noch Kräfte sammeln.

Das Ijsselmeer in den Niederlanden – kein schlechtes Ziel für die Kursfahrt der Tutorien von Herrn Karsch und Frau Pade. Nachdem uns die Skipper im niederländischen Stavoren auf zwei Booten alle wichtigen Knoten, Griffe und Manöver beigebracht hatten, nahmen wir Kurs Richtung Texel, einer Insel im Wattenmeer. Wie immer: Einige haben es sich auf dem Deck gemütlich gemacht, Musik gehört und die Sonne genossen, andere mussten Seile spannen, Segel hochkurbeln und steuern. Nach der Ankunft mussten aber alle ran. Abwechselnd haben wir das Frühstück, das Mittag und das Abendessen vorbereitet. Geschlafen wurde auf den Booten. Nächstes Ziel: Hoorn – ein hübsches Städchen, gut um Essensvorräte zu kaufen. Danach nur Kniffeln und Würfeln an Bord, um uns für den nächsten Tag zu schonen. Wir fuhren nämlich auch nach Amsterdam, das Highlight der Tour. Schlendern, Shoppen und das, was man in Amsterdam halt so macht… – eine Grachtenfahrt.
Nach dem ziemlich gechillten Tag hatten wir eine ebenso ruhige Nacht in unserem Hafen, Monickendam. Der Besichtigung von Enkhuizen folgte die Rückkehr nach Stavoren – der Einfachheit halber mit Motor. Der Wind an diesem Tag war vergleichbar mit einem Ventilator ohne Propeller. Da das Wetter aber gut und das Wasser tief genug waren, haben wird gebadet. Mit einem Seil, das vom Hauptmast hinunterhing, haben wir uns der Reihe nach ins Wasser geworfen. Es war eine rundum gelungene und witzige Kursfahrt.

Jascha J. Weber, Jg. 12

   
   
   

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