Wir haben in den letzten Wochen nicht nur viele neue Schülerinnen und Schüler begrüßen dürfen, sondern auch neue Lehrkräfte!
Herzlich willkommen am Gymnasium Sottrum!

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Wir haben in den letzten Wochen nicht nur viele neue Schülerinnen und Schüler begrüßen dürfen, sondern auch neue Lehrkräfte!
Herzlich willkommen am Gymnasium Sottrum!

Mit großer Freude und Stolz darf ich verkünden, dass unsere nun ehemalige Schülerin des 13. Jahrgangs, Meret Löscher, am 09.03.2024 zunächst erfolgreich an dem regionalen Wettbewerb der Deutschen Neurowissenschaften Olympiade in Bonn teilgenommen hat und auch den bundesweiten Contest in Frankfurt am Main am 27.04.2024 mit Erfolg bewältigt hat.

Die Projektgruppe „Die jüdische Familie Moses – Eine Spurensuche in Sottrum“ war eingeladen, am 10.08.2024 bei der Abschlussveranstaltung zur Rotenburger Erklärung einen Beitrag zu leisten. Sie schlugen anlässlich von 75 Jahren Grundgesetz gekonnt einen Bogen von dem Thema, für das sie im Frühjahr mit dem Otto-Wels-Preis für Demokratie 2024 ausgezeichnet worden war, zu Art. 3, Abs. 3 GG: (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Aus den historischen Erfahrungen der Ausgrenzung der jüdischen Familie Moses in Sottrum in der Zeit des Nationalsozialismus haben, darauf verwiesen die Abiturientinnen, die Mütter und Väter des Grundgesetzes die wichtige Konsequenz gezogen und für die 1949 neu zu gründenden Bundesrepublik Deutschland gleich zu Beginn der Verfassung festgelegt, dass niemand diskriminiert, benachteiligt oder verfolgt werden dürfe. In eindrucksvollen Statements erinnerten die Preisträgerinnen an diesen Anspruch unserer Verfassung; einer der Grundgedanken der Initiatorinnen und Initiatoren der Erklärung.
Eingerahmt von den anderen Präsentationen, den Preisträgerinnen und Preisträgern der Eichenschule Scheeßel, die die Kurzfassung eines Beitrags „Jugend debattiert“ darboten, Frau Pastorin Ulrich, Rotenburger Werke, Prof. Tom Schaberg mit einem Thomas Mann-Text, der Integrationsbeauftragten der Rotenburger Werke, formulierten die Schülerinnen des Gymnasiums Sottrum einen flammenden Appell, der Verantwortung der Verfassung gerecht zu werden: „Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes erscheint uns heute selbstverständlich. Er wird nicht in Frage gestellt.

Am 21.06., dem letzten Schultag des Schuljahres 2023/2024, fand um 12.30 Uhr die diesjährige Abiturentlassungsfeier statt. Freunde und Eltern, Verwandte und Lehrkräfte hatten sich im Forum eingefunden, um diesen wichtigen Moment mit den Abiturientinnen und Abiturienten zu feiern. Insgesamt haben 69 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 13 erfolgreich die Abiturprüfungen bestanden - und das mit einem Notendurchschnitt von 2,34. 21 junge Erwachsene erreichten sogar einen Notendurchschnitt unter 2,0! Das Gymnasium Sottrum gratuliert!

Das „Ready for Life“-Projekt des 12. Jahrgangs am Gymnasium Sottrum hat auch in diesem Jahr gezeigt, wie wichtig praktische Lebenskompetenzen für junge Erwachsene sind. Vom 12. bis 14. Juni 2024 hatten die Schüler die Möglichkeit, an einer Reihe von Workshops teilzunehmen, die weit über den regulären Lehrplan hinausgehen.
Am 18.06.2024 fand am Gymnasium Sottrum das alljährliche Sommerkonzert statt. Trotz des zeitgleich stattfindenden Deutschlandspiels fanden sich um 18 Uhr viele Familien im Forum des Gymnasiums ein, um den musikalischen Darbietungen der jungen Musikerinnen und Musiker zu lauschen. Der sottrumer Musiklehrer Benjamin Faber führte durch das abwechslungsreiche und vielfältige Programm, das die Mitwirkenden professionell präsentierten.

Fotos THEO/ Alex
Unser Schüler Alexander Schumann gewann am 21. April den nationalen Jugendliteraturpreis THEO in Bad Saarow Nähe Brandenburg. Mit einem sehr persönlichen Gedicht über seine körperliche Behinderung und den damit einhergehenden Alltagserfahrungen traut er sich, authentisch und echt zu erzählen.
,,Ich bin mir bewusst, dass der Gesamteindruck extrem persönlich ist. Aber ich denke, es ist wichtig darüber zu sprechen. Behinderung ist kein böses Wort. Es bedarf einer Entstigmatisierung von behinderten Personen im Alltag. Es hat mich viel Überwindung gekostet, diesen Text zu veröffentlichen. Er ist metaphorisch gesehen vieles: Ein Einblick in meine Gefühlswelt, in meinen Alltag und in mein Leben. Ich hoffe, dass dieser Text einige Personen zum Nachdenken bringt und sie somit ihre eigene Einstellung zu behinderten Menschen überdenken lässt."