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(c) Ulla Heyne 2018

Viel Spaß hatten die Mitglieder der Musical-AG bei der Aufführung ihres Musicals. Das Publikum zeigte die Begeisterung mit viel Applaus.
Hier der Artikel aus der Rotenburger Kreiszeitung vom 22.06.2018. Wir danken Ulla Heyne von der Rotenburger Kreiszeitung, die die folgenden Eindrücke für uns im Bild festgehalten hat.

Eine gute Zeit für Sottrum

Schüler führen Musical „Ausgetickt?" auf

SOTTRUM • Manchmal macht Schule Spaß. Dass dies am Mittwochabend bei der Aufführung des Musicals „Ausgetickt? Die Stunde der Uhren" im Gymnasium Sottrum der Fall sein würde, ließen schon die liebevoll gemalten Plakate mit Spontisprüchen im Eingang vermuten: „Uhren müssen spuren", „Sei schlau und geh genau" oder „Wer nicht tickt, der fliegt". Erstaunlich, wie viele unterschiedliche Chronometer - in kreativen Kostümen durch Spielleiterin Anke Dunker und ihr „Requisiten-Team" umgesetzt - die Bühne bevölkerten: Von der Sanduhr über den Radiowecker bis zur Kuckucksuhr samt Vogel war alles vertreten.

Dabei diente die Handlung des gut einstündigen Stückes rund um zwei ausgebüchste Wecker, die sich dem Diktat der strengen Superuhr widersetzen, als Träger für fetzige Songs aller Spielarten, von der Polka bis zum Rap. Kongeniale Begleitung am Flügel: Chorleiter Sebastian Klimm. Neben großer Musikalität stellten die 24 Akteure der Musical-AG der fünften bis zehnten Klassen vor allem in ihren Soli eine gehörige Portion Mut unter Beweis. Aber auch die mehrstimmigen Chorstücke konnten sich mehr als hören lassen - da staunte sogar Lehrerin Anke Dunker, die das Stück ein Jahr lang, zuletzt im Rahmen einer Intensivprobenphase bei den Projektwochen mit der Arbeitsgemeinschaft eingeübt hatte: „Sie haben noch eimnal richtig Gas gegeben" und mit einem Augenzwinkern, „das nenne ich Timing".

Auch das Stück selbst bot genügend Stoff für allerlei Wortspiel. Wenn die Kuckucksuhr einen Vogel hatte oder der Wecker seinem Besitzer auf den Wecker ging, war das ganz nach dem Geschmack der rund 140 Zuschauer. Aber auch anrührende Momente kamen nicht zu kurz, wie etwa die starke Ballade der Sonnenuhr oder die Liaison zwischen der analogen roten Armbanduhr und der digitalen Taucheruhr. Letztere schloss sich dem Aufstand der rebellischen Zeitgenossen an, um die Schreckensherrschaft der Superuhr zu beenden. Ebenfalls köstlich: Rita Rolex und die „Apple Watch", die sich als „Fälschungen" erweisen und helfen, die gute alte Zeit zurückzuholen.

Umrahmt wurde die lustvolle Auseinandersetzung mit der Zeit von Darbietungen der Bläserklassen der Unterstufe und der Formation „Wildes Blech".

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