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Am Donnerstag, 9. März, waren SchauspielerInnen und eine Studentin aus Bremen in unserer Schule zu Gast.

In einer szenischen Lesung und einem anschließenden Workshop wurde der Fall von Margarete Ries behandelt, einer Frau, die in der Zeit des Nationalsozialismus gleichzeitig Opfer und Täterin war. Ries war in zwei Konzentrationslagern inhaftiert, drüber hinaus hat sie jedoch als Wärterin, als sog. Kapo, andere Häftlinge beaufsichtigt und misshandelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte sie zunächst unbehelligt, wurde dann aber von einer ehemaligen Gefangenen wiedererkannt.

In der szenischen Lesung nun stellten die SchauspielerInnen Ausschnitte aus dem Entnazifizierungsprozess von Margarete Ries dar. Die Schülerinnen und Schüler wurden am Geschehen beteiligt, indem sie Spielszenen kommentieren konnten.

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Schule ohne Rassismus

 

 

 

 

 

 

 

   
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